Miete - Mietrecht Ratgeber § 535 BGB

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Mietvertrag mit MietpreisUnter dem Begriff Miete ist im Regelfall ein monatliches Entgelt zu verstehen, dass gemäß § 535 Abs. 2 BGB für die Überlassung des Wohnraums vom Mieter an den Vermieter zu zahlen ist.

Miethöhe

Die Höhe der Miete muss konkret beziffert bzw. bezifferbar sein (Siehe: BGH NJW 2002, 3016). In der Regel ist die vereinbarte Miete spätestens an jedem 3. Werktag eines Monats fällig (§ 556 b Abs. 1 BGB). Je nach vertraglicher Konstellation können unterschiedliche Arten des Mietentgeltes vereinbart werden. Dadurch wird die Höhe der dem Mietvertrag zugrundeliegenden Miete bestimmen.

Arten der Miete

Kaltmiete (=Nettomiete)

Die Nebenkosten sind nicht in der vereinbarten Miete enthalten. Sie sind gesondert ausgewiesen.

Bruttokaltmiete

Die Nebenkosten sind – mit Ausnahme der Heizkosten – im Mietzins enthalten.

Bruttowarmmiete/ Inklusivmiete

Der Mietzins beinhaltet auch die Heiz- und Betriebskosten. Die Heiz- und Betriebskosten sind nicht gesondert ausgewiesen.

Achtung: Die Vereinbarung einer Bruttowarmmiete ist unwirksam, es sei denn, es handelt sich um ein Gebäude mit nicht mehr als zwei Wohnungen, von denen eine der Vermieter selbst bewohnt (Siehe: BGH ZMR 2006, 766).

Hintergrund ist nämlich, dass bei einer Bruttowarmmiete die verbrauchsabhängigen Kosten nicht gesondert bezogen auf den jeweiligen anteiligen Verbrauch jeder einzelnen Mietpartei herausrechenbar sind und somit im Widerspruch stehen zur Heizkostenverordnung.

(Teil-)Inklusivmiete

Die Nebenkosten sind teilweise im Mietzins enthalten. Dabei handelt es sich um alle umlagefähigen Betriebskosten mit Ausnahme der Kosten für Heizung und Warmwasser. Diese Kosten werden gesondert ausgewiesen und geltend gemacht.

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