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wir haben da diverse Probleme mit unseren Vermietern und einigen Nachbarn (Verwandte von den Vermietern). Meist sind es Kleinigkeiten, aber es gibt auch Sachen, die wirklich langsam richtig ärgerlich sind. Wir sind Ende 2003 in die Wohnung gezogen. Die Kaltmiete ist recht günstig für diese Gegend. Wir haben Parkett im Großteil der Wohnung und schicke Fliesen in Bad und Küche. Also optisch erst einmal wunderschön. Leider sind unsere Vermieter ziemlich knauserig. Das Haus wurde Ende der Siebziger, oder Anfang der Achziger gebaut und sollte demnach eigentlich noch gut in Schuss sein. Jedoch sind die Fenster mittlerweile komplett undicht. Es handelt sich um Holzfenster, wo sich alles verzogen hat, was sich so verziehen kann.- Meine Mutter hat Anfang der Achziger auch Holzfenster bekommen, diese sind aber immer noch tadelos. Also kann es nicht daran liegen, daß die Halbwertzeit von Holzfenstern abgelaufen ist.- Die Rahmen sind krumm und schief. Das Holz ist teilweise aufgequollen. Natürlich wird das nicht besser, sondern immer schlimmer. Das zeigt sich auch an den Nebenkostenabrechnungen. Letztes Jahr mußten zwischen 300 und 550€ Heizung nachgezahlt werden (wir hatten noch die niedrigste Nachzahlung). Bei einem Nachbarn kann man ganze Briefe durch das geschlossene Fenster auf den Balkon schieben. Dazu kommt, daß eine große Außenwand überhaupt nicht isoliert, und im Winter eiskalt, ist. Bei Minusgraden bekommt man, trotz voll aufgedrehten Heizungen, keine 20° im Wohnzimmer. Die Vermieter möchten nichts investieren, aber wir brauchen eine zugfreie Wohnung. Vor einem Jahr hat mein Mann einen sehr starken Herzinfarkt bekommen. Seitdem geht es mit seiner Herzleistung stetig bergab. Auch ist er extrem anfällig geworden. Sobald seine Herzleistung unter 30% geht (momentan hat er 32%), kommt er auf die Transplantationsliste. 1 Jahr nach der Transplantation muß Zugluft vermieden werden, da jede Art von Erkältung tödlich enden kann. Ein Umzug steht auch nicht wirklich zur Debatte, weil mein Mann keinen Stress haben darf. Dazu kommt, daß meine Mutter 2 Häuser weiter wohnt und von mir teilweise gepflegt wird. Nun zur Frage: Kann man den Vermieter dazu bringen, sich endlich um die Fenster zu kümmern? Oder müssen wir mit den undichten Fenstern leben? Liebe Grüße Heike |
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Natürlich wäre das die Aufgabe des Vermieters für dicht schließende Fenster zu sorgen, aber Sie schreiben ja selbst, dass die Miete günstig ist, da denke ich, dass man da bei manchen Dingen selst für Abhilfe sorgen muss. |
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Der Vermieter ist in der Pflicht dafür zu sorgen, dass die Fenster dicht sind und die Wohnung frei von Durchzug ist. Du kannst selbst unter Fristsetzung den Mietmangel anzeigen oder noch besser, du solltest dich von einem Fachanwalt für Mietrecht vertreten lassen oder einen örtlichen Mieterverein aufsuchen! |
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danke für die Antworten. An einen Anwalt hatten wir auch schon gedacht. Denn bei der Höhe der Nebenkostenabrechnung ist die günstige Kaltmiete wieder fast hinfällig. Letztes Jahr hat eine Nachbarin die Abrechnung vom Mieterschutzbund kontrollieren lassen. heraus gekommen ist, daß unsere Abrechnung einige hundert Euro zu niedrig war (Rechenfehler vom Vermieter) und auch bei ihren Kosten war etwas schief gelaufen. Bei ihr war die Rechnung zwar "nur" knapp 100€ zu hoch, aber das ist ja auch Geld. Mal sehen, was die nächste Abrechnung sagt. Sie wird bald kommen, da die Heizung vorletzten Monat abgelesen wurde. Schwierig wird es wirklich wegen dem Zug. Als die Nachbarin dies bei den Vermietern bemängelt hatte, kam als Antwort, daß Fenster eben keine Mauern seien Die Nachbarin hatte (auch wegen anderer Mängel) die Miete gekürzt und ist leider im April ausgezogen.Liebe Grüße Heike |
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da fällt mir noch etwas ein: Es gibt für unser Haus keinen Energiepass, weil das ja Geld kostet. Hat man nur als neuer Mieter das Recht, einen Energiepass zu sehen, oder gilt das auch für "alte" Mieter? Es wäre vielleicht interessant zu sehen, wie es um das Haus wirklich gestellt ist. Manchmal kommt es einem ja schlimmer vor, als es eigentlich ist. Liebe Grüße Heike |
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Schwierig wird es wirklich wegen dem Zug. Und warum dichten Sie die Fenster nicht selbst ab? |
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Dazu kommt die nicht isolierte Außenwand, die im Winter das Zimmer abkühlt, obwohl die Heizungen auf Hochturen laufen. Liebe Grüße Heike |
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da wird wohl wirklich nur der Gang zum Anwalt helfen. Zum Glück sind wir rechtschutzversichert.- Mit den Vermietern reden bringt leider gar nichts Das wurde alles schon von uns und auch anderen Mietern versucht.Liebe Grüße Heike |
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| 20°, fenster, undicht, winter |
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