Alle Urteile zum Thema »Eigenbedarf«

Hier finden Sie alle Mietrecht-Urteile zum Thema »Eigenbedarf«.

Eigenbedarfskündiguung: BGH stellt keine großen Anforderungen

Nach einer am 06.07.2011 ergangenen Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH) ist im Falle einer Eigenbedarfskündigung die Benennung der Person, für die Wohnung benötigt wird, ausreichend (Az.: VIII ZR 317/10).

Eigenbedarfskündigung: Vermieter muss freiwerdende Wohnung anbieten

Mit Urteil vom 13.10.2010 (Az.: VIII ZR 78/10) hat der Bundesgerichtshof (BGH) die Rechte der Mieter gestärkt. Demnach sind Vermieter bei einer Eigenbedarfskündigung dazu verpflichtet, den betroffenen Mietern eine während der Kündigungsfrist freiwerdende Wohnung anzubieten.

Eigenbedarfskündigung : Unrichtige Angaben führen nicht zwingend zur Unwirksamkeit

Unrichtige Angaben des Vermieters im Zusammenhang mit einer Eigenbedarfskündigung führen als Konsequenz nicht immer zu deren Unwirksamkeit. Der Bundesgerichtshof (BGH) wertete am 17.03.2010 eine Dramatisierung seitens des Vermieters als unschädlich (Az.: VIII ZR 70/09).

Kündigung wegen Eigenbedarfs gilt auch für Nichten und Neffen

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat mit Urteil vom 27.01.2010 die Rechte der Vermieter gestärkt. So dürfen sie den Mietern auch wegen Eigenbedarfs für entferntere Verwandte wie Nichten und Neffen kündigen (Az.: VIII ZR 159/09).

Vorgetäuschter Eigenbedarf rechtfertigt Schadenersatz an den Mieter

Bringt ein Vermieter seinen Mieter mittels eines vorgetäuschten Eigenbedarfs dazu, die Wohnung zu räumen, kann ihn das teuer zu stehen kommen. Der achte Zivilsenat des Bundesgerichtshofs (BGH) entschied mit Urteil vom 08. April 2008 (Az: VIII ZR 231/07), dass einem Mieter auch dann Schadenersatz zustehe, wenn der Eigenbedarf nicht ausdrücklich im Kündigungsschreiben festgehalten wurde, der Vermieter diesen Grund dem Mieter aber so schlüssig dargelegt habe, dass dieser sich nicht dazu veranlasst sah, die Angaben seines Vermieters anzuzweifeln.