Form des Mietvertrages

Es gibt in der täglichen Praxis verschiedene Formen einen Mietvertrag zu gestalten, da keine gesetzliche Formvorschriften existieren.  Eine Besonderheit ergibt sich jedoch aus den §§ 550, 578 BGB: bei befristeten Mietverträgen mit einer Mietdauer von mehr als einem Jahr ist ein schriftlicher Mietvertrag abzuschließen. Eine Nichtbeachtung dieser Formvorschrift führt dazu, dass der Mietvertrag als unbefristet geschlossen gilt.

In der Regel wird jedoch aus Gründen der Rechtssicherheit ein schriftlicher Mietvertrag geschlossen. Dieser hat konkrete Angaben zu seinen wesentlichen Vertragsbestandteilen wie Vertragsparteien, Mietgegenstand, Mietdauer und Miethöhe etc. zu enthalten.

So können Vermieter und Mieter auf gängige Formularmietverträge zurückgreifen, die es im Handel oder den örtlichen Mietvereinen zu kaufen gibt oder den Mietvertrag einfach frei ausgestalten.

Zudem besteht die Möglichkeit, einen Mietvertrag lediglich mündlich oder konkludent zu schließen.

Wichtig ist jedoch, dass sich je nach der Form des Mietvertrages auch die Rechtsfolgen (rechtlichen Konsequenzen) wie zeitliche Mietvertragsdauer, Kündigungsmöglichkeiten etc. unterschiedlich ausgestalten. Dies kann jeweils Vor- aber auch Nachteile sowohl für den Vermieter als auch für den Mieter haben.

Auf den folgenden Seiten finden Sie Informationen zu:

Letzte Aktualisierung: 11.01.2016

Diese Seite weiterempfehlen

Artikel bewerten

Bewertung: 1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
3,00 von 5 Punkten, basierend auf 2 abgegebenen Stimmen.
Loading...

Offene Fragen?

Wenn Ihre Fragen noch nicht beantwortet wurden, können Sie diese kostenlos im Forum einstellen und sich von anderen Mitgliedern helfen lassen.

Forum "Mietvertrag"

Aktuelle Themen:

VGW 30