Welche Qualität der Schönheitsreparaturen muss der Mieter erbringen?

Mit ein paar Klicks einfach und schnell die monatlichen Ausgaben senken

DSL & Internet

» bis zu 650€ Ersparnis

  • bis zu 300€ Cashback
  • mehr als 900 Tarife
  • kostenlos & unverbindlich

zum Tarifvergleich

Strom

» bis zu 500€ Ersparnis

  • bis zu 240€ Sofortbonus
  • mehr als 12.500 Tarife
  • kostenlos & unverbindlich

zum Tarifvergleich

Gas

» bis zu 750€ Ersparnis

  • bis zu 250€ Extra-Bonus
  • mehr als 8.000 Tarife
  • kostenlos & unverbindlich

zum Tarifvergleich


In Kooperation mit check24

Grundsätzlich schuldet der Mieter eine fachmännische Ausführung der Schönheitsreparaturen in mittlerer Art und Güte (BGH Urt. v. 06.07.1988 – VIII ARZ 1/88). Der Vermieter darf insoweit keine übertrieben hohen Ansprüche an die Qualität der Renovierungsarbeiten stellen.

Der Mieter ist keinesfalls gezwungen, einen Fachbetrieb für die Erfüllung der Schönheitsreparaturen zu engagieren.

Keine laien-/fehlerhafte Renovierung

Der Mieter darf gleichwohl keinesfalls laienhaft oder fehlerhaft renovieren. Bei nicht fachgerechter Ausführung der Schönheitsreparaturen kann der Vermieter den Mieter schadensersatzpflichtig machen.

Demgemäß müssen folgende Leistungen durch den Vermieter nicht akzeptiert werden:

  • Falten oder größere Blasen in der Tapete
  • „Laufnasen“ am Tür- oder Fensteranstrich
  • übermalte Tür- und Fensterbeschläge, Fensterrahmen, Lichtschalter und Steckdosen
  • nicht deckend gestrichene Wände, Decken, Türen etc.
  • offene Nähte oder Überlappungen an den Tapetenbahnen
  • Schmutzpartikel oder Pinselhaare im Farbanstrich
  • Überstrichene Muster- oder Papiertapeten
  • größere Farbkleckse oder Verunreinigungen auf Fußboden oder Bodenbelag, sowie Fensterbänken oder Rolladengurten

Farbwahl – Geschmacksstandard

Beim Streichen der Wände sollte der Mieter darauf achten, möglichst neutrale Farben zu verwenden. Dies muss nicht zwangsläufig weiß sein, jedoch sollten allzu grelle oder allzu dunkle Farben vermieden werden. Der Vermieter muss solche knalligen oder kunterbunten Farben nicht akzeptieren. Hintergrund ist, dass die Mietsache bei Auszug in einen Zustand zu versetzen ist, der den üblichen Geschmacksvorstellungen entspricht (Siehe: LG Berlin NZM 2007, 801).

Letzte Aktualisierung: 14.01.2016

Diese Seite weiterempfehlen

Artikel bewerten

Bewertung: 1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
5,00 von 5 Punkten, basierend auf 1 abgegebenen Stimmen.
Loading...

VGW 47