Umlage von Gartengeräten und Maschinen über die Nebenkosten möglich?

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Prinzipiell sind solche Anschaffungen wie beispielsweise eine Kettensäge, Laubbläser, Rasenmäher etc. nicht als Kosten der Gartenpflege umlagefähig sondern Sache des Vermieters. Hierzu kann es aber in bestimmten Situationen Ausnahmen geben.

Wirtschaftlichkeit der Gartengeräte entscheidend

Kann der Vermieter darlegen, dass die Anschaffung der Gartengeräte den Mieter günstiger kommt als eine Beauftragung einer Fremdfirma oder die Handarbeit seines beauftragten Hausmeisters oder Gärtners, so ist die Umlage dieser Kosten für die Geräte durchaus legitim. Sie können also über die Nebenkostenabrechnung abgerechnet werden.

Voraussetzung hierfür ist aber, dass der Vermieter hier die Wirtschaftlichkeit beachtet und einen angemessenen Kostenrahmen nicht sprengt. Gleichzeitig darf der Vermieter die vollen Anschaffungskosten nicht in einer einzigen Nebenkostenabrechnung zum Abzug bringen, sondern muss sie vielmehr über mehrere Jahre „abschreiben“, siehe hierzu AG Starnberg, NZM 2002, S. 910).

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